Versicherungen & Alltag · AUSGABE Oktober 2026
Hohe Temperaturen kosten halbes Prozent Wirtschaftsleistung
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich …
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden Euro, gefolgt von Deutschland mit 25 Milliarden und Frankreich mit 20 Milliarden Euro. Die Ursachen liegen vor allem in einer geringeren Arbeitsproduktivität mit der Folge sinkender Wertschöpfung oder gar von Produktionsausfällen sowie in längeren Fehlzeiten und Pausen.
Nicht einberechnet sind die Schäden durch Naturgefahren, die immer öfter und gravierender zuschlagen. So lag das jährliche Schadenaufkommen in Deutschland zwischen 2020 und 2025 etwa doppelt so hoch wie im Zeitraum 2000 bis 2019. Das Klima erwärmt sich im nördlichen Europa schneller als in anderen Regionen. Experten rechnen daher mit einer Zunahme von Extremwetterereignissen.
Textgrundlage: Fonds Finanz Endkundennews · Oktober 2026.